Leandro Avalle

Geboren in Buenos Aires am 11. Februar 1985.
Im Alter von neun Jahren trat er in das Konservatorium von General San Martín ein, wo er sein Klavierstudium bei J. M. Brusco und Marcelo Bolzán begann und unter der Leitung der renommierten Pianistin und Professorin Nora Caperán mit einer Goldmedaille abschloss.

Er nahm weiterführenden Unterricht in Musikanalyse beim Dirigenten Mauricio Weintraub sowie in Körpertechnik für Instrumentalisten bei der Dozentin Ana Cigarrán und erhielt erste Einblicke in das Cembalospiel und die Barockmusik bei der Cembalistin Meg Irwin Brandon. Dank verschiedener Stipendien setzte er seine Ausbildung in Mexiko bei Maestro Mauricio Nader fort und absolvierte ein Postgraduierten- und Aufbaustudium am Conservatori Superior del Liceu in Barcelona bei Michel Wagemans. Regelmäßig wurde er zudem von dem Pianisten Alan Weiss in Brüssel und von Thierry Montblanc am Conservatoire Supérieur de Paris betreut.

Er nahm aktiv an zahlreichen Klavierfestivals teil, darunter das „XV Campus Internacional de Música“ unter Leitung des katalanischen Dirigenten Jordi Mora, die „XIX International Piano Festivals“ in Paris mit Maestro Solomon Mikowsky, der „XV Curso Internacional de Perfeccionamiento Instrumental“ in Oviedo mit Galina Egyazarova sowie „Music at Ambialet“ in Frankreich mit Alon Goldstein und Paul Roberts.

2003 gewann er den Ersten Preis beim Wettbewerb des Centro de Artes des Colegio Northlands und der Asociación Música Viva.

Derzeit lebt er in Barcelona, wo er eine rege Konzert- und Lehrtätigkeit ausübt und von dort aus Tourneen in bedeutenden Konzertsälen und Festivals in Amerika, Asien und Europa unternimmt.

Er ist Mitglied fester Kammermusikensembles, unter anderem im Duo mit dem argentinischen Musiker Carlos Britez sowie in Barcelona mit der chilenischen Geigerin Berna Jones. Beide sind zugleich Mitglieder des Tangoensembles El Piropo.